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Pfeifen Sie oder Ihr Team aus dem vorletzten Loch?

Aktualisiert: 15. Nov. 2021

5 Wege, wie das letzte Loch bestimmt erreicht wird.




1. Erwarte, dass andere deine Leistung sehen und huldigen - nämlich erst dann und nur dann ist sie wertvoll. Von einer einzigen Person ist das noch nicht ausreichend. Es müssen mindestens drei sein. Je mehr, desto besser!


2. Gib der Politik, dem Rauchfangkehrer oder dem Goldfisch der Nachbarin die Schuld für deine Situation im Leben und in der Arbeit. Verändere nichts bei dir – verändern müssen sich schon die anderen!


3. Schaffe dir ein Mantra: „Wenn doch nur … , dann …“ , „Wenn doch nur … , dann …“, „Wenn doch nur … , dann …“ Am besten schreibst du es dir auf zwei leuchtend gelbe Post-Its und klebst diese an den Kühlschrank und den Badezimmerspiegel. Zusätzlich kannst du diesen Spruch als Bildschirmschoner verwenden. Jetzt kannst du deine Erwartungen so richtig schön verankern.


4. Vergleiche dich permanent mit anderen, sei ständig im Wettkampf, ruh dich auf keinen Fall aus und nimm dir jede Kritik so richtig zu Herzen. Ein guter Verstärker: Frage noch ein paar Mal nach. Aber Achtung – sollten sich hier Komplimente reinschummeln, dann müssen diese sofort nichtig gemacht werden.


5. Nur das Perfekte ist gut genug. Schlafe schlecht wegen des Beistrichfehlers in deinem letzten Mail. Hilf immer anderen, dass alles perfekt ist. Verausgabe dich dabei so richtig, nimm aber auf keinen Fall selbst Hilfe an. Echte Supergirls oder -boys don’t cry und schaffen sowieso immer alles allein.



Zusammengefasst:


Sei immer stark.

Übernimm nie Selbst-Verantwortung.

Ignoriere das was du kannst und hast.

Streng dich immer mehr an.

Sei ständig perfekt und erlaube dir keine Fehler.



Treffen einer, zwei oder sogar drei der Punkte auf Sie oder Mitarbeiter*innen zu? Gibt es zusätzlich eines der folgenden Anzeichen: schlaflose Nächte, Herzrasen, plötzliche Schweißausbrüche, ständige Schlappheit, fehlende Motivation und Leichtigkeit im Leben?


Dann gratulieren wir herzlich – es ist fast geschafft: das letzte Loch ist nicht mehr weit. Vielleicht ist das aber doch nicht das Ziel. Denn – unter uns – wirklich erstrebenswert ist das nicht.

Was kann ich also für mich tun, was kann ich als Führungskraft tun, um diese Spirale, diesen Weg zu stoppen und zu verändern?


Für uns als Coaches vom Team Rückenfrei ist es oftmals verwunderlich, dass Österreicher*innen dies bei ihrem Auto sofort klar ist. Hier wird laufend investiert. Ins Service, in regelmäßiges Up-Date zum Zustand, in die Prävention etc. Keiner fegt mit einem tiefergelegten Audi R8 V10 vollgas über eine Schwelle und beim Einparken wird penibelst darauf geachtet, die teuren Alufelgen nicht zu beschädigen. Es besteht da offensichtlich eine wesentlich höhere Bereitschaft viel Geld auszugeben. Doch wenn es um den eigenen körperlichen und seelischen Bedarf geht, dann schaut die G’schichte anders aus.


Wie geht’s besser?

1. Das erste wichtige Merkmal ist das Erkennen dessen, dass es Veränderung braucht.

2. Der zweite Schritt ist das Anerkennen, dass hier Unterstützung hilft.

3. Und der dritte Schritt ist diese Veränderung dauerhaft umzusetzen und in den Lebensablauf zu integrieren. Am besten noch bevor das vorletzte Loch erreicht ist. Es gibt hier verschiedene Methoden, die bereits im Vorfeld wirken und es gar nicht so weit kommen lassen.


Ein paar hilfreiche Übungen finden Sie in unserem Beitrag: „Ich pfeife auf’s letzte Loch!“ (coming soon).


Sollten Sie gerne schon im Vorfeld Tipps haben und sich in einem Erstgespräch über Möglichkeiten der Begleitung für sich oder Ihre Mitarbeiter*innen informieren wollen, dann zögern Sie nicht mit uns in Kontakt zu treten. Wir unterstützen Sie gerne, damit es auch hinter Ihrem Rücken wieder frei wird.


Kontaktieren Sie uns ganz einfach hier.

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